Bussgeldkatalog für Radfahrer

Fast jeder Autofahrer kennt den Bußgeldkatalog und weiß welche Folgen zum Beispiel ein Geschwindigkeitsverstoß oder das Überfahren einer roten Ampel nach sich ziehen.

Weniger bekannt ist, dass der Bußgeldkatalog auch Regelbußen für Radfahrer enthält.

 

Was regelt der Bußgeldkatalog?

Der Bußgeldkatalog liegt Regelbuße für bestimmte Verkehrsverstöße fest. Werden andere Verkehrsteilnehmer gefährdet oder kommt es gar zum Unfall, wird es noch teurer. Unter Umständen gibt es auch Punkte in Flensburg.

So werden für die Benutzung des Mobiltelefons auf dem Fahrrad 25,00 € fällig. Aber auch das beliebte Musikhören mit „Knopf im Ohr "ist keine Alternative. Der Spaß kostet 10,00 €.

Für rote Ampeln gilt folgendes: Ist die Ampel länger als eine Sekunde rot: 100,00 €. Wird ein anderer gefährdet erhöht sich der Betrag auf 160,00 €. Kommt es gar zum Unfall, beträgt die Geldbuße 180,00 €. Hinzukommt ein Punkt in Flensburg.

Das Umfahren einer geschlossenen Bahnschranke schlägt gar mit 350,00 € und zwei Punkten zu Buche.
In allen Fällen kommen noch Gebühren und Kosten hinzu.

Details zu den einzelnen Verstößen finden Sie  hier beim ADFC.

Was können Sie tun, wenn Sie einen Bußgeldbescheid erhalten haben?

Verkehrsverstöße mit dem Fahrrad sind also keine Kavaliersdelikte. Sie haben weitreichende Folgen. Sie können teuer werden und aufgrund verhängter Punkte in Flensburg kann sogar der Führerschein in Gefahr sein. Es empfiehlt sich daher, gegebenenfalls den Bußgeldbescheid durch einen im Verkehrsrecht erfahrenen Rechtsanwalt überprüfen zu lassen. Der Anwalt wird nach Ansicht in die Bußgeldakte entscheiden können, ob ein Einspruch erfolgversprechend ist.

 

Rechtsanwalt Michael Thran, Haltern am See

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